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Akasha Synth




akasynth

 

 

 

In der Weisheitslehre der Veden bezeichnet das Sanskrit-Wort Akasha das Gedächtnis der Welt. Bereits vor 5000 Jahren hatten sie eine klare Vorstellung davon, wie der Geist in die Welt kommt. Alles, was wir denken, fühlen oder tun wird in diesem Feld gespeichert und bleibt als geistige Information erhalten. Auf Hindi heißt das Wort „Akash" auch heute immer noch „Himmel".

 

 

In einer moderneren Auffassung könnte man Akasha auch als das „Collective Conciousness", also das verbindende kollektive Bewusstsein bezeichnen. Viele Ideen sind oft fast zeitgleich an verschiedenen Stellen des Planeten von mehreren Menschen umgesetzt worden; seien es Erfindungen, gesellschaftliche Theorien oder wissenschaftliche Entdeckungen - und lange bevor es das Internet gab und der Austausch von Information keinesfalls so einfach wie heute war. Selbst Tierarten können offensichtlich räumlich getrennt voneinander gemeinsame Evolutionssprünge machen, die kaum mit darwinistischer Selektion erklärbar sind.

Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Ist sie erst einmal gedacht, scheint sie im Raum ein Feld aufzuspannen, auf das sich andere Individuen in einer Art morphischer Resonanz (s. Rupert Sheldrake) einloggen können.

 

Dazu gehört auch beispielsweise die häufige Erfahrung, dass eine Person, an die man gerade besonders intensiv denkt, sich Minuten später meldet oder man ihr über den Weg läuft. Und natürlich die Tatsache, dass besonders schicksalhafte Begegnungen fast immer mit den Wünschen, Absichten und Zielen der Menschen, die sie vorher gedacht hatten, einher gehen. Wenn man sich intensiv einem Thema widmet, lernt man mit einem Mal Menschen kennen, die die gleiche Wahrnehmung haben oder exakt das gleiche gedacht oder intentioniert haben. Man erfährt Situationen, die das Gewünschte regelrecht anziehen - egal, welches Vorzeichen das Gewünschte besitzt (auch negative Gedankenmuster werden angezogen).

Es scheint, als könnten sich Menschen an dieses Feld andocken und ihm Information auf der Ebene quantenmäßiger Verschränkung entnehmen oder einspeisen.

Wie eine geheime Steuerungsmatrix orchestriert das Akasha-Feld Gedanken, Begegnungen und Gelegenheiten, die sich oft in verblüffender Weise manifestieren.

 

Wer hat nicht schon solche Erlebnisse gehabt?

 

akasynth

 

 

Die Synthese


Im Akasha Synth sind geometrische elektronische Module (Akasha Grid Module) miteinander verknüpft und bilden eine Matrix. Die Matrix ist analog und ergibt sich aus den geometrischen Strukturen der Module, ähnlich wie in einem Kristallgittter. Die analoge Übertragung ist denkbar einfach: Ob das (Audio-)Signal aufgenommen wird oder nicht, entscheidet ein elektronisch gesteuerter Verstärker (VCA), der an jedem Input sitzt. Diese Input-Signale (je nach geometrischer Ausführung) werden zusammengemischt.

 

 

An den Outputs wird das Mix-Signal an die benachbarten Module weitergeleitet. Ein elektronisch gesteuerter Schalter bestimmt die Phase (positiv oder negativ), mit der das Output-Signal weitergeleitet wird.

Hiermit ist ein einfacher Prozess gestaltet, der wie kristalline und neuronale Netze anmutet und schon mit wenigen Modulen eine erstaunliche Komplexität erzeugen kann. Die Phasenlage ist wichtig zu kontrollieren, um alle möglichen systemdynamischen Rück- und Mitkoppelungseffekte ausschöpfen zu können.

 

 

 

Im Resonator Neuronium ist dieses Konzept ja bereits umgesetzt worden, und hier haben wir jetzt eine noch universellere Matrix, die aus Bausteinen zusammengesetzt werden kann. Die Signale können also buchstäblich im Kreis oder kreuz und quer durch die verschiedenen Module geschickt werden und sich dabei in jeder möglichen Weise überlagern, auslöschen oder addieren.

 

 

Alle Module sind über ein eigenen digitalen Bus miteinander verbunden. Das digitale Protokoll steuert die analogen Verstärker und deren Modulationen auf jedem Knoten. Alle Eingänge können mit verschiedenen Signalen und Frequenzen (LFOs) moduliert werden. Auch zeitlich arbiträre Abfolgen (Sequenzen) der Verstärkungen für jeden Input eines Knotens sind damit möglich. Jedes Modul hat einen nichtflüchtigen Speicher, mit dem die Veränderungen dauerhaft gespeichert bleiben.

Die Programmierung jedes Akasha-Knotens kann sowohl ferngesteuert über den digitalen Bus als auch über zusätzliche Touch-Sensoren auf jedem Modul erfolgen.

 

Ein Akasha Grid-Modul kann also hauptsächlich einfach nur die Signale verstärken, modulieren, mischen und weiterleiten und bildet damit eine Mixer- und Rückkoppelungs-Matrix. Modulspezifisch gibt es bei den Tria-Modulen noch einen analogen Rauschgenerator und/oder lichtempfindliche Verstärker.

 

 

 

Auf jedem Akasha Grid-Modul befindet sich aber noch ein Subknoten. Hier können nach Bedarf sogenannte Ghostwind-Module eingesteckt werden, die den Klang stark verändern (Filter, Effekte) bzw. selbst Töne erzeugen können. Automatisch wird das Mix-Signal beim Einstecken wie bei einem Insert in das Ghostwind Modul eingeschliffen und von dort an drei mögliche Ausgänge weitergeleitet.

Hierdurch sind unendliche Möglichkeiten gegeben, denn die Ghostwind-Module können beispielsweise entweder DSP-Effekte wie Hall, Chorus oder Delay mit Sinustönen oder analoge Filter mit Synthi-Oszillator oder nur VCA-Module mit Oszillatoren beinhalten. Sie haben auch ein eigenes digitales Protokoll und können wie eigene analoge Mikro-Synthi-Stimmen mit verschiedensten Parametern angesprochen werden. Es gibt zurzeit drei verschiedene Ghostwind-Module (DSP, VCF/VCO, VCA/VCO), die aber später erweitert werden können.

 

Aus der Kombination der Akasha Grid-Module, der Ghostwind-Module und der digitalen Steuerbarkeit ergibt sich ein sowohl in der physischen Matrix steckbares wie auch in der digitalen Ebene programmierbares und speicherbares analoges Modularsystem.

Die Programmierung kann vollständig ferngesteuert über ein Mastermodul mit USB-Computer-Zugang oder externen Remote-Bedienelementen wie Drehknöpfen oder an den Modulen über Touchsensoren selbst erfolgen.

Die Intensität der Input-VCAs, also der Verbindungen, wird durch die Helligkeit von leuchtstarken farbigen LEDs auf den Modulen angezeigt. Alle Modulationen der LFOs oder Sequenzen werden durch die Pulsation der LEDs angezeigt.

 

Ak_quad

 

Durch den geometrischen Ansatz und die Sensoren entstehen räumliche und ästhetische Objekte, die wie eigenständige Instrumente berührt und gespielt werden können. Klangobjekte von einfacher bis fast beliebig komplexer Struktur werden zu skulpturalen Körpern, deren elektronisches Innenleben durch eine geometrische Landschaft geformt, aber nicht allein bestimmt wird.

 

Ak_crystal

 

Die optische Rückmeldung über die farbigen LEDs lässt die Objekte zu lebendigen Lichtkörpern werden, deren klangliches Innenleben sinnlich erfahrbar wird.